Implantatbehandlung bei Knochenmangel
Wir behandeln Knochenverlust mit Knochenaufbau und CT-Scans für Patienten mit unzureichendem Knochenangebot.
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Das Fachgebiet der Zahnmedizin, das als Parodontologie bekannt ist, befasst sich mit den Hart- und Weichgeweben, die die Zähne stützen, sowie mit den Erkrankungen, die diese betreffen können, und deren Behandlung. Der Alveolarknochen, in dem sich die Zähne befinden, ist nicht direkt mit ihnen verwachsen. Die Verbindung zwischen Zähnen und Knochen wird durch Fasergewebe (Halteapparat) hergestellt. Diese Strukturen ermöglichen es, die auf die Zähne einwirkende Kraft abzufedern und auf den Kieferknochen zu übertragen. Zusammen mit dem Knochen und der Gingiva (Zahnfleisch), die diese Faserstrukturen bedecken, bildet das gesamte Zement, das die Wurzeloberfläche umgibt, das parodontale Gewebe.
Das Zahnfleisch gesunder Menschen hat eine korallenrosa Farbe und eine feste, straffe Textur. Gesundes Zahnfleisch weist in seiner Oberflächenstruktur feine Vertiefungen und Erhebungen auf, die bei genauer Betrachtung an eine Orangenhaut erinnern. Dennoch ist seine Oberfläche glatt. Das gesunde Zahnfleisch legt sich wie ein Kragen um den Zahn, ist aber am Rand nicht fest mit ihm verwachsen. An dieser Stelle befindet sich eine völlig natürliche Furche (Sulkus).
Zahnfleischerkrankungen entwickeln sich in den parodontalen Geweben rund um die Zähne. Zahnfleischerkrankungen sind bakterielle Infektionen, die hartnäckig und in der Regel schmerzlos sind. Dies sind ernsthafte Erkrankungen, die sich gelegentlich über Jahre hinweg entwickeln können, ohne Anzeichen zu zeigen. Unbehandelt können sie zu Zahnverlust führen, ohne dass Schmerzen oder Karies auftreten. Ein einzelner Zahn, einige Zähne oder der gesamte Mundraum können von einer Zahnfleischerkrankung betroffen sein.
Bakterielle Plaque ist die Hauptursache für Zahnfleischerkrankungen. Durch die Ansammlung an Speiseresten im Mund verursacht bakterieller Zahnbelag Reizungen am Zahnfleisch. Während das Anfangsstadium dieser Entzündung nur das Zahnfleisch (Gingivitis) betrifft, kann sie sich bei Nichtbehandlung auf den darunter liegenden Alveolarknochen ausbreiten (Parodontitis) und das Problem verschlimmern.
Wir bieten fortschrittliche Parodontalbehandlungen und Zahnimplantatlösungen unter Verwendung modernster Technologie und bewährter Techniken an.
Der Verlauf der Parodontalerkrankung einer Person bestimmt, wie ihre Parodontalbehandlung (auch bekannt als Zahnfleischbehandlung) geplant wird. Aus diesem Grund wird eine Panorama-Röntgenaufnahme des Patienten erstellt. Zusammen mit einer intraoralen Untersuchung werden der Zustand der Muskeln und Gelenke, das Zahnfleisch, der Kieferschluss, die Beziehungen der Zähne zueinander und vor allem die Zahnfleischtaschen bewertet. Basierend auf diesen Untersuchungen wird ein Therapieplan erstellt. Das grundlegende Ziel der Parodontaltherapie ist die Reduzierung der Taschentiefe. Die Annahme des empfohlenen Pflegeansatzes durch den Patienten, regelmäßige Besuche und die Einhaltung von Kontrollterminen sind für den Erfolg der Therapie ebenso wichtig wie die Behandlung selbst.
Abhängig vom Schweregrad der Erkrankung werden verschiedene parodontale Behandlungsoptionen gewählt. Diese Therapien umfassen:
Patienten mit einer einfachen Zahnfleischentzündung (Gingivitis) kommen oft mit einer professionellen Zahnreinigung (auch Scaling genannt) aus. Es gibt keine festgesetzte Zeitdauer für das Zähneputzen, da sich dies je nach Pflege des Einzelnen und Schwere der Erkrankung ändern kann. Die am besten geregelte Form der Behandlung für Personen mit Parodontalerkrankungen ist die Reinigung in Abständen, die vom behandelnden Parodontologen empfohlen werden. Je weniger Zahnstein sich im Mund ansammelt – besonders wenn dies gestoppt werden kann, bevor Schäden entstehen –, desto geringer ist der Schaden für den Zahnhalteapparat.
Die Kürettage, auch als Wurzeloberflächenglättung bekannt, wird bei Patienten durchgeführt, die Ablagerungen auf den Wurzeloberflächen sowie Knochenverlust aufweisen. Unter Verwendung spezieller Handinstrumente (Parodontalküretten) werden die Rückstände an der Wurzeloberfläche abgeschabt und entfernt. Infolgedessen können die gesunde Wurzeloberfläche und das Zahnfleisch wieder Kontakt aufnehmen und verheilen. Die Anzahl der Sitzungen variiert je nach Gesundheitszustand. Die Behandlung kann in einer einzigen Sitzung abgeschlossen oder auf bis zu fünf oder sechs Sitzungen ausgedehnt werden. Der Arzt entscheidet über den Sitzungsplan.
Ein chirurgischer Eingriff kann notwendig sein, um Taschen zu entfernen, die resistent gegen Kürettage und professionelle Reinigung sind. Während einer Lappenoperation wird das Zahnfleisch um die Zähne herum vorsichtig geöffnet, die Ablagerungen in den tiefen Taschen werden gereinigt, die gesamte Wurzeloberfläche wird geglättet und das Zahnfleisch wird anschließend wieder vernäht. Ein Knochenaufbau kann mit Knochenersatzmaterial (Knochen-Graft), Membranen oder Schmelzmatrix-Proteinen während der Operation versucht werden, besonders wenn Knochentaschen vorhanden sind, die regenerationsfähig erscheinen.
Genetische Faktoren oder medikamenteninduzierte Entzündungen können eine Zahnfleischwucherung (Hypertrophie) verursachen. In Fällen, in denen kein Knochenverlust vorliegt, kann das überschüssige Zahnfleisch chirurgisch unter lokaler Anästhesie entfernt werden, um es auf eine normale Größe zurückzuführen. Wenn das Zahnfleisch und der darunter liegende Knochen neu positioniert werden müssen, können zusätzliche Techniken erforderlich sein. Das primäre Ziel dieser Behandlungen ist oft, die Taschen flacher zu machen. Sie können jedoch auch aus kosmetischen Gründen durchgeführt werden, beispielsweise bei einem "Gummy Smile" (Zahnfleischlächeln).
Techniken der Gingivektomie und Gingivoplastik werden auch bei einer Kronenverlängerung angewandt. Dieses Verfahren zielt darauf ab, aus verschiedenen Gründen mehr von der Zahnsubstanz im Mund sichtbar zu machen. Das Zahnfleisch kann korrigiert werden, um den Abstand zu vergrößern und den Platz zu schaffen, der für eine neue Restauration benötigt wird, insbesondere wenn Brüche oder Karies bis unter den Zahnfleischrand reichen.
Es gibt zwei Arten von parodontalen Transplantationsverfahren: Weichgewebetransplantate und Hartgewebetransplantate.
Wenn Zahnfleischrückgang (Rezession) und ein dünner Zahnfleisch-Phänotyp vorliegen, sind Weichgewebetransplantate sehr nützlich. Ein dünner Phänotyp kann genetisch bedingt sein oder durch Medikamente verursacht werden. Zahnfleischrückgang kann durch Parodontitis, falsche Putztechnik oder anatomische Faktoren entstehen. Weichgewebe aus einem gesunden Teil des Mundes – meist aus der Gaumenregion – wird während des Eingriffs an die Stelle mit dem Rückgang übertragen. Dies dient sowohl dem Schutz der Zähne als auch ästhetischen Gründen.
Wenn die Kriterien erfüllt sind und ein Zahnfleischrückgang in Kombination mit Knochenschwund vorliegt, kann eine Behandlung namens Hartgewebeaugmentation durchgeführt werden. Dabei wird Knochenersatzmaterial oder ein Eigenknochentransplantat verwendet, um den Kieferknochen zu verstärken.
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